- Fach- und Führungskräfte werden dafür qualifiziert Veränderung zu gestalten und Soziale Innovation zu initiieren.
- Praxisnähe ist kein Lippenbekenntnis, sondern Programm: durch die Planung, Durchführung und wissenschaftliche Evaluation eines eigenes Praxisprojekts und die begleitenden Projektmodule.
- Der Master ist durchgängig interdisziplinär konzipiert: zwischen Sozialer Arbeit und Theologie.
- Der Master qualifiziert doppelt: für Kirche und Gemeinwesen.
- Das Studium ist berufsbegleitend und ermöglicht die Vereinbarkeit von Arbeit, Studium und Familie.
- Unterrichtet wird von einem kompetenten Team aus hauptamtlichen Professorinnen und Professoren sowie von qualifizierten und erfahrenen Lehrbeauftragten, die das Studium qualitativ hochwertig und praxisnah gestalten.
- Unsere kleinen Lerngruppen ermöglichen eine gute Lerngemeinschaft im Kurs und direkten und persönlichen Kontakt zu den Lehrenden.
- Die Mitträgerschaft der Hochschule, der Christliche Verein Junger Menschen, ist ein weltweit vernetzter Verband mit unterschiedlichen Kooperationen, sodass wir eine Vermittlung zu attraktiven Praxisstellen für das studienintegrierte Berufspraktikum bieten.
- Die Evangelische Hochschule ist staatlich unbefristet anerkannt und durch den Wissenschaftsrat akkreditiert.
- Das Studium benötigt nur 5 Semester Regelstudienzeit.
Transformationsstudien: Öffentliche Theologie & Soziale Arbeit (M.A.)
Dieser innovative Master-Studiengang qualifiziert zukünftige Fach- und Führungskräfte im sozialen und kirchlichen Sektor, besonders dort wo Change-Management-Prozesse durchgeführt werden müssen, soziale Innovation initiiert werden soll oder neue Praxisfelder mit neuen Handlungslogiken erst entstehen.
Studienstandort Kassel
Evangelische Hochschule Hessen
Hugo-Preuß-Straße 40
34131 Kassel-Bad Wilhelmshöhe
(05 61) 30 87-500
E-Mail
Master of Arts (M.A.)
5 Semester
berufsbegleitend
90 ECTS
Studienstandorte Kassel
Online-Studiengang mit Präsenzzeiten
Start Wintersemester
Bewerbung bis 31. August
Aktiv Veränderungen gestalten
Der Master qualifiziert zukünftige Fach- und Führungskräfte im sozialen und kirchlichen Sektor, besonders dort wo Change-Management-Prozesse durchgeführt werden müssen, Soziale Innovation initiiert werden soll oder neue Praxisfelder mit neuen Handlungslogiken allererst entstehen. Unser Ziel ist dabei heute schon Antworten auf Fragen der Zukunft zu entwickeln und Bewegerinnen und Beweger für CVJM, Kirche und Gesellschaft zu qualifizieren.
Das besondere Profil des Studiengangs besteht in der Verbindung der Profession der Sozialen Arbeit (mit dem Schwerpunkt Sozialraumorientierung und Gemeinwesenarbeit) und der Disziplin der Theologie (mit dem Schwerpunkt Öffentliche Theologie).
Bewerbungsschluss ist der 31. August. Bewerbungen werden zu folgenden Stichtagen bearbeitet: 31. Januar / 15. März / 30. April / 15. Juni / 01. Juli / 31. August
Wenn eine Bewerbung zu einem früheren Stichtag vorliegt, kann die Zulassung auch schon vor dem letzten Bewerbungsschluss erfolgen.
Informationen zum Bewerbungsverfahren gibt es hier.
Bewerbungsunterlagen finden Sie hier.
"Durch das Studium werden Pioniere und Multiplikatorinnen qualifiziert in Kirche und Gesellschaft neue Wege zu gehen, den Sozialraum positiv zu gestalten und somit in Wort und Tat das Evangelium zu kommunizieren."
Prof. Dr. Tobias Künkler
Kontakt
Inhaltliche Rückfragen
Prof. Dr. Tobias Künkler
Studiengangsleiter
0561 3087-502
E-Mail
Prof. Tobias Faix, DTh (UNISA)
0561 3087-527
E-Mail
Administrative Rückfragen
Beatrice Müller
Qualitätsmanagementbeauftragte
0561 3087-537
01578 513 200 6
E-Mail
Vor dem Studium
Der Masterstudiengang „Transformationsstudien: Öffentliche Theologie & Soziale Arbeit“ beginnt jährlich in der ersten Septemberwoche. Die erste Präsenzzeit findet Mitte Oktober statt.
Unsere Zielgruppe kann nach Motivation und nach Vorqualifikation beschrieben werden.
Zielgruppe geordnet nach Motivation
- Pioniere, die bereit sind, sich für Berufsfelder zu qualifizieren, die allererst im Entstehen sind
- Fachkräfte, die sich für Pionierarbeit und Entrepreneurship in den Zwischenräumen und Überschneidungen von Kirche, Gesellschaft und CVJM qualifizieren wollen
- Fachkräfte, die sich für Führungsaufgaben in Arbeitsfeldern von CVJM, Kirche und Sozialer Arbeit qualifizieren wollen
- Führungskräfte, die sich vertieft wissenschaftlich mit Themen wie Change-Management, Sozialer Innovation und Transformation sowie kirchlichen Erprobungsräumen beschäftigen und sich für weitere Forschung qualifizieren möchten
Zielgruppe geordnet nach Vorqualifikation
- Absolvierende mit einem doppelten oder integrativen BA-Abschluss (Soziale Arbeit und Gemeindepädagogik/ Religionspädagogik/ Theologie)
- Absolvierende mit einem BA-Abschluss im Bereich der Theologie (Religions- und/oder Gemeindepädagogik oder Theologie) oder der Sozialen Arbeit
- Absolvierende mit einem anderen akademischen Abschluss (nicht Soziale Arbeit oder Theologie) in einer verwandten geistes- oder sozialwissenschaftliche Disziplin (z.B. Sozialwissenschaftlerinnen und Sozialwissenschaftler)
- Absolvierende, die sich akademisch nachqualifizieren wollen und die Zugangsvoraussetzungen erfüllen
Zugangsvoraussetzungen zum Weiterbildungsmaster Transformationstudien – Soziale Arbeit und Öffentliche Theologie an der Evangelischen Hochschule sind:
- Ein erfolgreicher Abschluss eines Hochschulstudiums in Religionspädagogik, Gemeindepädagogik, Theologie, Soziale Arbeit, Erziehungswissenschaften, Sozialwissenschaften oder Pädagogik mit mindestens 210 CP.
- In begründeten Fällen können Absolvierende anderer Studiengänge Zugang erhalten. Absolvierende von Studiengängen mit 180 CP können unter Vorbehalt zugelassen werden. Sie müssen bis zur Rückmeldung in das 4. Fachsemester Angleichungsstudien im Umfang von 30 Leistungspunkten nachweisen
- Es ist ebenfalls möglich, berufliche Erfahrungen in einem Praxisbericht zu dokumentieren und dafür bis zu max. 20 CP angerechnet zu bekommen. Über die Vergleichbarkeit der Abschlüsse, die Angleichungsstudien und die Anrechnung von beruflichen Erfahrungen entscheidet der Zulassungsausschuss.
- Alternativ zu dem Abschluss eines Hochschulstudiums können auch Bewerberinnen und Bewerber zugelassen werden, wenn Sie über eine mehrjährige Berufserfahrung verfügen und Berufsausbildung und -erfahrung einen fachlichen Bezug zum angestrebten Studium aufweisen. Hierzu ist eine Zulassungsprüfung abzulegen.
- Berufliche Erfahrungen, die einer Vollzeittätigkeit von mindestens einem Jahr entsprechen und einen fachlichen Bezug zum angestrebten Studium aufweisen.
- Eine qualifizierte Stellungnahme zur Studien- und Berufsmotivation unter Bezugnahme auf das Leitbild (1-2 Seiten)
- Das vollständig ausgefüllte und unterschriebene Bewerbungsformular.
"Wir leben in Zeiten eines beschleunigten sozialen Wandels. Viele Gewohnheiten werden in Frage gestellt und Institutionen müssen sich verändern, wenn sie überleben wollen. Wandel ist aber stets Herausforderung und Chance. Deswegen haben wir den neuen Masterstudiengang entworfen, um Fach- und Führungskräften das Handwerkszeug zu geben, dass sie diesen Veränderungen begegnen können."
Prof. Dr. Tobias Faix
Im Studium
Das Masterstudium an der Evangelischen Hochschule ist interdisziplinär, praxisnah und von hoher wissenschaftlicher Qualität. Unsere Professorinnen und Professoren sind gut vernetzt und in der Forschung und Praxis aktiv. So ist eine hohe Aktualität der Studieninhalte und –methoden gewährleistet. Die modulare Struktur fördert vernetztes Wissen und kompetenzorientierte Prüfungsformate.
Das besondere Profil des Studiengangs besteht in der Verbindung der Profession der Sozialen Arbeit (mit dem Schwerpunkt Sozialraumorientierung und Gemeinwesenarbeit) und der Disziplin der Theologie (mit dem Schwerpunkt Öffentliche Theologie).
Folgende Kernkompetenzen stehen dabei im Mittelpunkt:
- Deutungsvermögen und Entscheidungskompetenz: die Fähigkeit zu gesellschaftsdiagnostischer Analyse und ethischer Entscheidungskompetenz in Zeiten eines beschleunigten sozialen Wandels und im Licht des Evangeliums
- Kontextualisierung und Dialog: die Fähigkeit, das Evangelium ganzheitlich (in Wort und Tat), situationsorientiert (in verschiedene gesellschaftliche Kontexte und für unterschiedliche Zielgruppen) sowie dialogisch zu kommunizieren und seine Relevanz aufzeigen zu können
- Innovation und Entrepreneurship: die Fähigkeit, Innovation zu gestalten und komplexe Lösungsstrategien für neue, unbekannte Aufgabenstellungen auf wissenschaftlicher Basis für Kirche und Gemeinwesen zu entwickeln
- Organisation und Leitung: die Fähigkeit zur eigenverantwortlichen und effektiven Führung von (kirchlichen) Gruppen, Organisationen und Projekten, die mit heterogenen Akteuren besetzt sind
- Kommunikation und Multilingualität: die Fähigkeit, in hybriden Referenzsystemen zu agieren und kommunizieren sowie interprofessionelle und interdisziplinäre Forschungs- und Entwicklungsprozesse in Planungen und Konzeptionen zu integrieren
- Vernetzung und Pluralität: die Fähigkeit, heterogene Akteure im Sozialraum über Organisations-, Institutions- und Milieugrenzen miteinander zu vernetzen und auf diese Weise die Zusammenarbeit und Vernetzung in Gemeinwesen und Region zu koordinieren
Ausführliche Informationen bietet das Modulhandbuch.
Der Master in "Transformationsstudien: Öffentliche Theologie & Soziale Arbeit" ist ein berufsbegleitender Studiengang und hat eine Regelstudienzeit von fünf Semestern. Der Studiengang ist modularisiert und umfasst 90 CP.
Das Studium ist nach einem interaktiven Blended-Learning-Konzept aufgebaut und kombiniert kurze, intensive Präsenzphasen der Lehre mit längerem onlinebasierten, interaktiven Selbststudium. Die Präsenzphasen wechseln arbeitnehmerfreundlich zwischen fünftägigen Modulen von Montag bis Freitag und viertägigen Modulen von Mittwoch bis Samstag ab, und sind so besonders gut für ein berufsbegleitendes Studium geeignet.
Die Studienstruktur ist in untenstehender Tabelle ersichtlich. Zur Gewährleistung des permanenten und intensiven Theorie-Praxis-Dialogs und der Praxis- und Projektorientierung des Studiums velaufen parallel zu den 8 Fachmodulen zwei Projektmodule. Zu jedem Fachmodul findet eine Präsenzzeit statt; in diese ist die Präsenzzeit der Projektmodule integriert. Im fünften Semester wird die Masterarbeit verfasst.
| Modul | Name | CP | wann |
|---|---|---|---|
| Modul 1 | Einführung in die interdisziplinären Transformationsstudien | 6 | 14.-18.Oktober 2024 |
| Modul P1 | Projektmanagement und Praxisprojekt Teil I: Methoden und Planung | 10 | |
| Modul 2 | Kontextanalyse und Kommunikation des Evangeliums | 6 | 29.Jan. - 01. Febr. 2025 |
| Modul 3 | Soziale Innovation und Change Management | 6 | 07. - 11. April 2025 |
| Modul 4 | Sozialraumorientierung und kontextuelle Theologie | 6 | 16. - 19. Juli 2025 |
| Modul 5 | Öffentliche Theologie und Sozialethik | 6 | 13. - 17.Oktob. 2025 |
| Modul P2 | Projektmanagement und Praxisprojekt Teil II: Durchführung und Evaluation | 10 | |
| Modul 6 | Leadership und Organisationsentwicklung | 6 | 28. - 31.Jan. 2026 |
| Modul 7 | Wahlmodul: Empirische Sozialforschung und Empirische Theologie Digitaler Wandel in Kultur und Religion |
6 |
13. - 17.April 2026 |
| Modul 8 | Transformationsstudien: Bündelung, Evaluation und Kolloquium | 6 | 15. - 18.07.2026 |
| Modul | Name | CP | wann |
|---|---|---|---|
| Modul 1 | Einführung in die interdisziplinären Transformationsstudien | 6 | 13.-17.10.2025 |
| Modul P1 | Projektmanagement und Praxisprojekt Teil I: Methoden und Planung | 10 | |
| Modul 2 | Kontextanalyse und Kommunikation des Evangeliums | 6 | 28.-31.01.2026 |
| Modul 3 | Soziale Innovation und Change Management | 6 | 13.-17.04.2026 |
| Modul 4 | Sozialraumorientierung und kontextuelle Theologie | 6 | 15.-18.07.2026 |
| Modul 5 | Öffentliche Theologie und Sozialethik | 6 | 12.-16.10.2026 |
| Modul P2 | Projektmanagement und Praxisprojekt Teil II: Durchführung und Evaluation | 10 | |
| Modul 6 | Leadership und Organisationsentwicklung | 6 | 27.-30.01.2027 |
| Modul 7 | Wahlmodul:
|
6 | 12.-16.04.2027 |
| Modul 8 | Transformationsstudien: Bündelung, Evaluation und Kolloquium | 6 | 14.-17.07.2027 |
| Modul | Name | CP | wann |
|---|---|---|---|
| Modul F1 | Einführung in die interdisziplinären Transformationsstudien | 6 | 12.-16.10.2026 |
| Modul F2 | Kontextanalyse und Kommunikation des Evangeliums | 6 | 27.-30.01.2027 |
| Modul F3 | Soziale Innovation und Change Management | 6 | 12.-16.04.2027 |
| Modul F4 | Sozialraumorientierung und kontextuelle Theologie | 6 | 14.-17.07.2027 |
| Modul P1 | Projektmanagement und Praxisprojekt Teil 1: Methoden und Planung | 10 | |
| Modul F5 | Öffentliche Theologie und Sozialethik | 6 | 11.-15.10.2027 |
| Modul F6 | Leadership und Organisationsentwicklung | 6 | 26.-29.01.2028 |
| Modul F7 | Wahlmodul:
| 6 | 24.-28.04.2028 |
| Modul F8 | Transformationsstudien: Bündelung, Evaluation und Kolloqium |
6 | 05.-08.07.2028 |
| Modul P2 | Projektmanagement und Praxisprojekt Teil II: Durchführung und Evaluation | 10 |
Zum Master gehört die praktische Arbeit und Forschung im konkreten Kontext im sozialen und kirchlichen Sektor. Durch die Planung, Durchführung, permanente Reflexion und wissenschaftliche Evaluation eines Praxisprojektes während des Studiums findet ein permanenter Theorie-Praxis-Dialog statt.
Auf dem Weg der Entwicklung eines eigenen transformatorischen Projektes werden die Studierenden durch Unterrichtseinheiten und Praxismentorinnen bzw. Praxismentoren begleitet, unterstützt und gefördert.
Dieser Prozess ist untergliedert:
- Modul P1: Projektmanagement und Praxisprojekt Teil I: Methoden und Planung
- Modul P2: Projektmanagement und Praxisprojekt Teil II: Durchführung und Evaluation
- Masterarbeit: Evtl. wissenschaftliche Evaluation des Projektes
Die Bandbreite der Projekte reicht von Sozialer Innovation in der Sozialen Arbeit über Change-Management-Projekte in der Gemeinde bis zu Gemeindegründungsarbeit.
Transformatorischer Charakter: Die Praxisprojekte sollen einen transformativen Charakter haben, d.h. es soll auf einen konkreten und nachhaltigen Veränderungsprozess innerhalb bestehender Strukturen zielen oder auf Soziale Innovation und Neugründung.
Differenzierung und Verknüpfung: Das Praxisprojekt sollte sich im Interaktionsfeld zwischen Gemeinde und Gesellschaft bzw. kirchlichem und gesellschaftlichem Auftrag bewegen und beide Ebenen miteinander verknüpfen. Ebenfalls sollte sich das Praxisfeld zwischen den Ebenen des Individuellen und des Gemeinschaftlichen, des Persönlichen und des Strukturellen platzieren.
Dimensionen: Das Praxisprojekt sollte in der angestrebten Veränderung möglichst auf verschiedenen Dimensionen des Lebens und Zusammenlebens zielen bzw. diese miteinander verbinden: von der spirituell-geistlichen über die physisch-materielle, der psychischen bis zur sozial-gesellschaftlichen Dimension des menschlichen Zusammenlebens.
Den gesellschaftspolitischen Rahmen setzen: Die gesellschaftliche Verortung und gesellschaftspolitische Relevanz des Praxisprojektes sollte aufgezeigt werden können, dazu muss es sowohl an die konkreten örtlichen Gegebenheiten angebunden sein als auch größere gesellschaftliche Zusammenhänge und Dynamiken kritisch reflektieren und in die Planung, Durchführung und Auswertung des Projektes miteinbeziehen.
Sozialraumorientierung, Partizipation, Vernetzung, Ressourcenorientierung: Diese Prinzipien sollten in jedem Projekt in allen Stadien eine wichtige Rolle spielen.
Umfang: Die Praxisprojekte können, je nach Anlage und Ziel von sehr verschiedenem Umfang sein. Der Umfang wird nach der Phase 1 daher individuell mit dem Praxisdozenten abgeklärt.
Startpunkt: Die Studierenden kommen mit ihrer (eigenen oder vermittelten) Idee ins erste Modul und präsentieren ihre Vorstellungen
Praxixprojekt-Beispiele:
| Titel | Beschreibung |
| Kirche und Diakonie für die Nachbarschaft | Anhand einer Sozialraumanalyse werden Bedürfnisse und Themen der Menschen am Ort als Potenziale für Gemeindeentwicklung entdeckt |
| Hochschule for Future | Die transformative Reise einer Hochschule für Nachhaltigkeit und für ein versöhntes Leben mit Gott, den Mitmenschen und der Schöpfung |
| Oase – Alternativer Lernort | Entwicklung eines schön gestalteteten, wertungsfreien, heilsamen Rückzugs- und Begegnungsort für Schülerinnen und Schüler einer Gesamtschule |
| Design Frieden – Kirche in polarisierter Gesellschaft | Ausgehend vom Versöhnungsauftrag des christlichen Glaubens engagieren sich Christ*innen für ein friedvolles Miteinander in der Stadt |
| ins.spiriert – Co-Working-Space in der Jugendkirche | Kirche als Ort des gemeinsamen Lernens und Begegnens in Zeiten verstärkter Vereinsamung und Vereinzelung |
| Integrations und Bildungspatenschaften für die Arche | Eine Gemeinde entdeckt über soziale und religiöse Grenzen hinweg ihr Unterstützungspotenzial für Kinder |
| GoldOst lokal – Gründung einer lokalen Gemeinschaft in der Stadt | Die Entwicklung eines lokalen Prototyps innerhalb der Gemeindegründung zum Empowerment von Menschen der Generation Y |
| Miteinander statt nebeneinander – ein inklusives Stadtteilfest | Ein partizipatives Stadtteilfest, das den Menschen am Ort die gute Nachricht von Hoffnung und Perspektive vermittelt |
| Tools für Jugendspiritualität | Jugendliche entwickeln für sich passende Formen von Spiritualität und erleben die transformative Kraft des christlichen Glaubens |
| Frischetheke-Podcast – Erlesene Ideen für die Kirche von morgen | Ein Podcast , der Pionier*innen und Gestalter*innen in christlichen / kirchlichen Umfeldern unterstu?tzt, ermutigt, inspiriert und vernetzt |
Das Studium ist nach einem interaktiven Blended-Learning-Konzept aufgebaut und kombiniert kurze, intensive Präsenzphasen der Lehre mit längerem onlinebasierten, interaktiven Selbststudium. Die Präsensphasen wechseln arbeitnehmerfreundlich zwischen fünftägigen Modulen von Montag bis Freitag und viertägigen Modulen von Mittwoch bis Samstag ab und sind so besonders gut für ein berufsbegleitendes Studium geeignet.
Dabei wird besonders viel wert gelegt auf:
- konsequente Kompetenzorientierung
- ein sich durchziehender Theorie/Praxis-Dialog
- ständige Reflexion und Präsentation der eigenen Forschungsergebnisse im Praxisprojekt
- Vielfalt an Lehr- und Lernformen (Tutorien, Lern- und Forschungsgruppen, Mentorenprogramm, Workshops, Biografieabende etc.)
- interaktives und soziales Lernen
Eine Auswahl der Lehrenden:
- Wolfgang Arzt, Dipl. Soz.-Päd., MTh, Praxiskoordinator M.A. Transformationsstudien EHH, Koordinierung Antidiskriminierungs- und Antirassismusarbeit Diakonisches Werk Solingen
- Jonas Bedford-Strohm, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Medienethik der Hochschule für Philosophie München und assoziierter Mitarbeiter am Zentrum für Ethik der Medien und der Digitalen Gesellschaft
- Dr. Sandra Bils, Pfarrerin, Leitung und Koordination von Kirche²
- Dr. Volker Brecht, Theologe, Geschäftsführer der Stiftung für Grundwerte und Völkerverständigung.
- Ingo Dachwitz, Medien- und Kommunikationswissenschaftler, Redakteur bei netzpolitik.org
- Dr. Thorsten Dietz, Professor für Systematische Theologie, Ev. Hochschule Tabor
- Dr. Raban Fuhrmann, Koordinator von Procedere: Entwicklungs- und Vermittlungsverbund für prozedurale Praxis in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft
- Dr. Rüdiger Gebhardt, Professor für Kirchliche Handlungsfelder, EHH
- Maria Herrmann, Diplomtheologin, Leitung und Koordination von Kirche²
- Dr. Stefan Jung, Professor für Management & Organisation, CVJM-Hochschule
- Dr. Florian Karcher, Leiter der Fortbildung für Pioniere (Fresh X)
- Hannes Leitlein, Journalist bei DIE ZEIT
- Dr. Torsten Meireis, Professor für Sozialethik, Humboldt-Universität Berlin, Direktor des Berlin Institut for Public Theology
- Dr. Roger Mielke, Oberkirchenrat, Referent für Fragen der öffentlichen Verantwortung der Kirche Evangelische Kirche in Deutschland (EKD)
- Dr. Sabrina Müller, wiss. Mitarbeiterin der Universität Zürich, Leiterin der ökumenischen Bewegung fresh expressions Schweiz
- Tobias Müller, MTh, Leiter von Trafo: Institut für Gemeindetransformation, MBS Bibelseminar
- Prof. Dr. Joachim Karl Rennstich, Professor für Internationale Soziale Arbeit, EHH
Die Studiengebühren betragen pro Monat 355 € (ab WiSe 24/25). Diese werden – unabhängig von der tatsächlichen Studiendauer – für fünf Semester gezahlt (bei Studienabbruch, bis Semesterende). Eine Verlängerung des Studiums über die Regelstudienzeit hinaus führt daher zu keinen zusätzlichen Kosten. In den Studiengebühren sind alle Kosten, die von der Hochschule erhoben werden, enthalten.
Für die Präsenzzeiten können bei Bedarf die für Studierende der Hochschule vergünstigten Übernachtungs- und Essenspreise des CVJM-Tagungshauses auf dem Campus in Anspruch genommen werden.
Der Abschluss Master of Arts in Transformationsstudien – Öffentliche Theologie und Soziale Arbeit (M.A.) ist den Masterabschlüssen von Universitäten formal gleichgestellt und berechtigt grundsätzlich zur Promotion. Näheres dazu regeln die Promotionsordnungen der jeweiligen Universitäten.
Mit dem Master-Abschluss kann nicht die „Staatliche Anerkennung als Sozialarbeiter:in / Sozialpädagog:in“ erworben werden. Dafür qualifiziert der B.A. Soziale Arbeit (ebenfalls ein Fernstudiengang).
Die Evangelische Hochschule ist eine in Deutschland akkreditierte Hochschule.
Nach dem Studium
Der Master qualifiziert zukünftige Fach- und Führungskräfte im sozialen und kirchlichen Sektor, besonders dort wo Change-Management-Prozessen durchgeführt werden müssen, Soziale Innovation initiiert werden soll oder neue Praxisfelder mit neuen Handlungslogiken allererst entstehen. Der Abschluss Master of Arts in "Transformationsstudien: Öffentliche Theologie & Soziale Arbeit (M.A.)" ist den Masterabschlüssen von Universitäten gleichgestellt und berechtigt grundsätzlich zur Promotion. Näheres dazu regeln die Promotionsordnungen der jeweiligen Universitäten.
Berufliche Perspektiven
Der Master qualifiziert zukünftige Fach- und Führungskräfte in Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit sowie von CVJM, Kirche und Diakonie. Besonders qualifiziert er für Tätigkeiten, die sich in neuartigen Kooperationen zwischen diesen Arbeitsfeldern gebildet haben oder noch im Entstehen begriffen sind.
Der inhaltliche Schwerpunkt liegt hierbei auf der interprofessionellen Qualifikation für vielfältige Praxisfelder mit neuartigen oder sich überschneidenden Handlungslogiken.
- Die ev. Gliedkirchen der EKD durchlaufen einen großen Transformationsprozess, der unterschiedliche Gründe hat. Zwei entscheidende sind die jährlich ca. 200.000 Kirchenaustritte und der akute Fachkräftemangel. Hinzu kommt eine neue Generation an Hauptamtlichen, die mit dem alten Berufsbild der Pfarrerin/des Pfarrers wenig anfangen kann. Deshalb entstehen in immer mehr Landeskirchen Versuche, eine neue Ebene zwischen den Berufen der Pfarrer:innen und Diakon:innen zu etablieren.
- Zudem kommt es vermehrt zu Teamlösungen auf Kirchenkreisebene, in denen diese Ebene mit lokalen kirchlichen Akteuren Hand in Hand zusammenarbeitet. Aufgabenschwerpunkte sind: Vernetzungsarbeit, Rückbindung der Kirche ins Gemeinwesen, Verknüpfung von Gemeindeleben mit Diakonie, missionarischer Gemeindeaufbau, etc. Ein weiteres Stichwort ist „Neugründung“: Momentan entstehen in fast allen Gliedkirchen der EKD neue Initiativen, Gründungen und Bewegungen, wie Fresh-X, kirchliche Erprobungsräume und andere Innovationsräume.
- Für diese Arbeit suchen die jeweiligen Gliedkirchen entsprechend ausgebildete Fachkräfte, zum Beispiel: Fresh-X-Beauftragte einer Landeskirche. Gleichermaßen gilt dies für Gemeindegründungen in Freikirchen, Gemeinschaftsverbänden oder gar konfessionsübergreifende, missionale Gründungsprojekte.
- Die Gründung der CVJM-Arbeit Mitte des 19. Jahrhunderts ist Beispiel für eine Soziale Innovation in einer Zeit von Traditionsabbruch und rasanter sozialer Veränderung (Industrialisierung, Verstädterung, etc.) und der ganzheitliche Ansatz dieser Arbeit („die gute Nachricht von Jesus Christus weitergeben und sich für das geistliche, intellektuelle und körperliche Wohlergehen der Einzelnen und das Wohl der Gemeinschaft einsetzen“, wie es in der Challenge 21 formuliert wird) zielt auf Transformation. Zugleich gibt es einen zunehmenden Bedeutungsverlust verbandlicher (Jugend-) Arbeit, die auch den CVJM, sowohl in seinen Verbänden, als auch in seinen Ortsvereinen maßgeblich betrifft und betreffen wird. Immer mehr junge Menschen wollen sich nicht institutionell binden, weshalb viele Ortsvereine und CVJM-Werke vor großen inhaltlichen und strukturellen Herausforderungen stehen.
- Der CVJM benötigt daher Führungspersönlichkeiten, die junge Menschen für christliche Verbandsarbeit – auch durch ihre eigene CVJM-Identität – begeistern können sowie die Fähigkeit besitzen, Haupt- und Ehrenamtliche für die Initiierung von Veränderungen zu motivieren und zu befähigen. Beispiel: Move-the-Y-Prozess der Arbeitsgemeinschaft der CVJM Deutschland.
- Die Diakonie Deutschland hat in einem Zukunftspapier Trends und Impulse für die Strategieplanung herausgearbeitet, die für den Arbeitsmarkt der Diakonie von großer Bedeutung sind. Beabsichtigt werden z.B. die Stärkung des evangelischen Profils der diakonischen Arbeit sowie die Etablierung der Sozialraumorientierung als durchgehendes Handlungsprinzip. Zur Bewältigung dieser Herausforderungen braucht es qualifizierte Fachkräfte.
- Dieser Master-Abschluss befähigt, die Steuerung von diakonischen Prozessen im Gemeinwesen zu übernehmen und für eine Stärkung der Gemeinwesendiakonie durch die aktive Förderung von Ehrenamtlichen zu sorgen. Er qualifiziert für Stellen in diakonischen Werken, die mit doppelt qualifizierten Leitungspersonen (Theologie/Soziale Arbeit) besetzt werden sollen, aber auch für andere Tätigkeiten in Gemeindediakonie/Kirchenkreisdiakonie (Kleider- und Tafelläden, Familienzentren, diakonische Zentren). Weitere mögliche Aufgaben sind die Bildung von Synergien zwischen institutionalisierter Diakonie und Ortsgemeinden sowie anderen Kooperationspartnern.
- Gemeinwesenarbeit ist seit jeher ein wichtiger Bestandteil Sozialer Arbeit. Hier hat ein Weiterentwicklungs- und Ausdifferenzierungsprozess stattgefunden, der zu stadtteilbezogener Sozialen Arbeit, Quartiersmanagement und sozialraumorientierter Sozialen Arbeit geführt hat. In diesen Feldern fand und findet besonders häufig Soziale Innovation statt und ist hier angesichts der Auswirkungen des gesellschaftlichen Wandels auf Gemeinwesen (z.B. des zunehmenden ökonomischen Drucks, der Integration von Geflüchteten, soziale Spaltungsprozesse, etc.) besonders nötig.
- Die Absolventinnen und Absolventen des Masters werden insbesondere für diese innovative und transformative Gemeinwesenarbeit qualifiziert. Angesichts des großen Bedarfs an Fachkräften in der Sozialen Arbeit stehen den Absolvent:innen aber auch andere Felder der Sozialen Arbeit offen: z.B. Sozialmanagement, Integrationshilfe und interkulturelle soziale Dienstleistungen, Arbeit mit Menschen in besonders schwierigen Lebenslagen (z.B. Alte, Geflüchtete, Erwerbslose), teils auch Bereiche der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe.
- Mit dem Master-Abschluss kann nicht die „Staatliche Anerkennung als Sozialarbeiter:in / Sozialpädagog:in“ erworben werden. Dafür qualifiziert der B.A. Soziale Arbeit (ebenfalls ein Fernstudiengang).
- Durch den gesellschaftlichen Wandel entstehen immer mehr Stiftungen in christlicher Trägerschaft, die sich beispielsweise in den Bereichen Integration, Schulen, offene Jugendarbeit und Gemeindegründung engagieren. Diese suchen Expertinnen und Experten, die eine theologische Urteilsfähigkeit und gleichermaßen eine sozialarbeiterische Kompetenz besitzen, um kooperativ und professionell an den jeweiligen Projekten und mit anderen Partnern im Gemeinwesen zu arbeiten.
- Beispiel: Seehaus e.V., Wertestarter, Jumpers, Blu:Boks
- In den letzten Jahren kamen Städte und Kommunen, aber auch Kirchen und diakonische Werke immer mehr unter einen ökonomischen Druck, sodass Kooperationen unausweichlich waren, um die soziale Infrastruktur im Gemeinwesen aufrecht zu erhalten. Dazu werden zunehmen Fachkräfte gesucht, die die Logik der verschiedenen Partner verstehen, zusammenführen und gestalten können.
- So entstehen neue Kooperationsräume zwischen unterschiedlichen Trägern von Stadt, Kirche und Diakonie, um die gemeinsamen Herausforderungen, die immer größer werdende Schere von Arm und Reich und die Integration von Zuwanderung zu bewältigen.
- Es fehlen Fachkräfte, die die Steuerung von partizipatorischen Meinungsbildungsprozessen im Zwischenraum von Kirche, Diakonie und verschiedenen Playern des Gemeinwesens leiten können, zum Beispiel: Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter in innovativer Stadtteilarbeit in christlicher Trägerschaft oder umgekehrt: Christliche Initiativen in städtischer Trägerschaft. Hier entstehen immer mehr vernetzte arbeitsfeldübergreifende Dienstaufträge (zwischen Kirche, Diakonie und Sozialer Arbeit).
Masterarbeiten
Auf dieser Seite können Sie ausgewählte Masterarbeiten aus dem Studiengang "Transformationsstudien: Öffentliche Theologie und Soziale Arbeit" downloaden.
Wir wünschen viel Freude und Inspiration beim Stöbern und Lesen!
- Gestaltungsansatz für eine sozial-ökologische Transformation im CVJM Oberalster, April 2021
- Zur Transformation der GFK, Juli 2021
- WEIL ICH BERÜHRT WURDE - Die Resonanztheorie von Hartmut Rosa als Deutungsraum für die Jugendspiritualität, Juli 2021
- Sundays for Future?! Was junge Christ:innen heute über Nachhaltigkeit denken, April 2022
- KONTEXT & KIRCHENENTWICKLUNG. Der Einfluss von ausgewählten kontextuellen Theologien auf Beispiele der Kirchenentwicklung in der katholischen Kirche in Deutschland, September 2022
- Freiheit im interdisziplinären Dialog - Eine Auseinandersetzung zwischen dem libertären Autoritarismus und der Mächtetheologie von Walter Wink, August 2023
- NICHT MEHR EVANGELIKAL - Theoriebildung zu postevangelikaler Theologie, Oktober 2023
- WARUM JUNGE ERWACHSENE IN KIRCHE (K)EINE ZUKUNFT HABEN - Eine qualitative Befragung junger Erwachsener zu kirchlichen Beteiligungsstrukturen und Einbeziehungsmöglichkeiten im Kirchenkreis Kaufungen, August 2023