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Psychosoziale Beratungsangebote an der Evangelischen Hochschule Darmstadt

Ab sofort stehen an der Evangelischen Hochschule Darmstadt neue psychosoziale Beratungsangebote zur Verfügung.  Eine Psychotherapeutische Beratung sowie Vertrauensdozierende stehen den  Studierenden bei ihren persönlichen Anliegen zur Seite.

Die Psychotherapeutische Beratung bietet kostenfreie und anonyme Beratung, Krisenintervention und die Klärung der Indikation für eine Psychotherapie sowie Unterstützung bei verschiedenen Themen, wie Studienschwierigkeiten, emotionalen Belastungen, Krisen, traumatischen Erfahrungen, zwischenmenschlichen Problemen und psychischen Störungen. Zur Terminvereinbarung erreichen sie die Psychotherapeutische Beratung über die E-Mail-Adresse: PBSping@eh-darmstadtpong.de

Des Weiteren haben sich zwei fachlich kompetente und erfahrene Vertrauensdozierende bereit erklärt, unsere Studierenden zu beraten. Diese wurden auf Initiative der Studierenden ausgewählt und sollen als erste Anlaufstelle für persönliche oder psychosoziale Problemstellungen rund um das Studium dienen. Die Vertrauensdozierenden sind: Prof. Dr. Christoph Wiesinger (Fachbereich I, erreichbar über die Email Adresse: christoph.wiesingerping@eh-darmstadtpong.de) und Prof. Dr. Cornelia Maier-Gutheil (Fachbereich II, erreichbar über die Email Adresse: c.maier-gutheilping@eh-darmstadtpong.de).

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Fachtag Internationale Behindertenpolitik

(Darmstadt, 09.07.2024) Auf Initiative der Evangelischen Hochschule Darmstadt gründete sich im vergangenen Sommer das „Netzwerk Inklusion Rhein-Main“. Es versteht sich als ein Forum, das sich sowohl theoretisch als auch praktisch mit der Entwicklung einer inklusiven Gesellschaft auseinandersetzt. Am 4. Juli widmete sich ein erster Fachtag dem Thema „Internationale Behindertenpolitik“ und fand erfreulich großen Zuspruch.

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    "Wirkung nachhaltig entfalten" - EHD beim Jahres-Hub 2024 der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltigkeit an Hochschulen

    Am 25. und 26. Juni 2024 waren die Evangelische Hochschule Darmstadt sowie die weiteren Darmstädter Hochschulen und das Studierendenwerk Darmstadt Gastgeber für den Jahres-Hub 2024 der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltigkeit an Hochschulen e. V.  Über 100 Teilnehmende aus ganz Deutschland versammelten sich unter dem Leitthema „Wirkung entfalten - in Stadt und Region“, um sich über nachhaltige Entwicklung an Hochschulen auszutauschen und voneinander zu lernen. Prof. Dr. Michael Vilain veranschaulichte in seiner Eröffnungsrede die bisher erfolgreich gegangenen Schritte zur nachhaltigen Transformation in der Evangelischen Hochschule Darmstadt (EHD).

    Die Veranstaltung bot eine Fülle von Workshops, darunter Themen wie Bildung für eine Nachhaltige Entwicklung (BNE) und das Bild einer nachhaltigen Hochschule der Zukunft. Dabei wurden wertvolle Tipps und Anregungen für eine nachhaltigere Ausrichtung der EHD gesammelt.

    Nach einer ersten Begrüßung und Vorstellung der EHD durch den Vizepräsidenten für Forschung und Internationales Prof. Dr. Michael Vilain, erfolgte ein World-Café mit den Teilnehmenden der Tagung zu Erfolgsgeschichten und Herausforderungen nachhaltiger Entwicklung an der EHD (durchgeführt von Dr. Matthias Heuberger und Dr.in Susanne Christ). Den Abschluss des ersten Tages bildete Prof. in Dr. in Alexandra Rau mit der Vorstellung einiger Beteiligungsprojekte aus dem Wahlschwerpunktmodul „Sozialökologische Transformation im Gemeinwesen“ des Masterstudiengangs Soziale Arbeit an der EHD.

    Wir blicken auf zwei bereichernde Tage voller Inspiration und Vernetzung zurück. 

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      Studienfahrt zum Ökumenischen Institut Bossey/ÖRK - „Projekt Ökumenische Theologie“

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        Vom 2. - 5. April 2024 fand das „Projekt Ökumenische Theologie“ Als Studienfahrt zum Ökumenischen Institut Bossey/ÖRK statt. Ermöglicht wurde die Studienfahrt durch eine Kooperation der Evangelischen Hochschule Darmstadt, der Studierendenbegleitung der Akademie Hephata, der Diakonischen Gemeinschaft Hephata, der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) und der Studierendenbegleitung der EKKW.

        Während ihres Besuches des Ökumenischen Instituts Bossey nahmen die Studierenden gemeinsam mit Prof. Dr. Gotlind Ulshöfer und den Kooperationspartnerinnen Kathrin Rühl, Ute Kaisinger-Carli und Martina Löffert an Vorträgen, Diskussionen und Reflexionen zum Thema Ökumenische Theologie teil. Beeindruckend war es, den Ansatz der ökumenischen Zusammenarbeit von „unity in diversity“ zwischen Kirchen unterschiedlicher Traditionen beim Ökumenischen Rat zu erleben. Der Rat, mit Sitz in Genf, wurde 1948 gegründet und ist eine Gemeinschaft von 352 Kirchen aus mehr als 120 Ländern, die weltweit über 580 Millionen Christ*innen umfassen. So zeigten Vorträge zur Geschichte der ökumenischen Bewegung und Theologie, zum Ökumenischen Wassernetzwerk, dem Lutherischen Weltbund und Ökumenischer internationaler Diakonie die Vielfalt christlicher Zusammenarbeit bei theologischen und sozialethischen Themen.

        Beteiligen konnten sich die Teilnehmenden der Studienfahrt auch an der ökumenischen Kampagne „Donnerstags in Schwarz / Thursdays in Black “. Sie zeigt das Eintreten der Kirchen gegen sexuelle und geschlechtsbezogene Gewalt auf und wird am Ökumenischen Institut Bossey und beim ÖRK wöchentlich gelebt (siehe Gruppenbild in schwarzer Kleidung).

        Neben gemeinsamen Andachten und Stadtführungen durch Genf und Basel zum Thema „Mission und koloniales Erbe“ besuchten die Studierenden die Mission 21 in Basel und auch das Gebäude des „World Council of Churches“ (dt. Ökumenischer Rat der Kirchen“ ÖRK) in Genf  Dort beeindruckte die farbenfroh gestalteten Wände  die Studierenden sehr. Sie  stehen symbolisch für die Verschiedenheit aller Christ*innen und den christlichen Konfessionen, die aber alle von demselben Licht der Liebe Gottes durchdrungen werden und somit als weltweite Kirche miteinander verbunden sind, worin sich der Bibelvers aus i:  1.Korinther 12,12 spiegelt: „So wie unser Leib aus vielen Gliedern besteht und diese Glieder einen Leib bilden, so ist es auch bei Christus: Sein Leib, die Gemeinde, besteht aus vielen Gliedern und ist doch ein einziger Leib“.


        Flüchtlingsdrama in der Ägäis

        (01.07.2024) EHD-Präsident Prof. Dr. Uwe Becker ist derzeit als Präsidiumsmitglied der EKD-Synode an die EU-Außengrenze in Griechenland gereist. Gemeinsam mit Präses Anna-Nicole Heinrich und Dr. Gabriele Hoerschelmann informiert er sich auf Kos und in Athen über die Situation von Geflüchteten. Anlass der Reise sind nicht zuletzt aktuelle Berichte über schwerste Menschenrechtsverletzungen in der Ägäis.

        „An der Küste von Kos, gegenüber der türkischen Küste stößt man immer wieder auf Reste von gekenterten Schlauchbooten. Man kann nur erahnen, welche Dramen sich hier bei starkem Seegang abspielen,“ schreibt Becker fassungslos. „Das Auffanglager auf Kos gleicht einer Festung, die Asylanträge Geflüchteter, z.B. aus Afghanistan, Syrien, Pakistan oder Somalia, werden als unzulässig abgewiesen. Der Grund: Sie seien ja über die Türkei und damit einen sicheren Drittstaat eingereist und müssten daher dorthin zurück. Seit 2020 lehnt aber die Türkei jeglicher Rückführung ab, so dass diese Menschen in einer rechtlichen Grauzone leben. Sie erhalten keine Sozialleistungen und dürfen auch nicht ausreisen. So schafft das europäische Asylsystem selbst jene ‚illegalen Migranten‘, vor denen wir fast täglich von einer Fülle politischer Stimmen in Deutschland gewarnt werden. Wie verlogen, menschenverachtend und absurd ist das?“

        (Update vom 03.07.2024) „Das mit 35 Millionen Euro von der EU mitfinanzierte Auffanglager auf der Insel Kos spiegelt bedrückend die Architektur der Abschreckung: Stacheldraht, Wachtürme Überwachungskameras, Schließanlagen auf einem riesigen Asphaltareal, ohne auch nur einen Schattenplatz oder eine gesonderte Freifläche zum Spielen für die Kinder. Die Monotonie des Alltags hat hier System: keine Möglichkeit selbständig zu kochen, keine Beschulung für die Kinder, kein Freizeitangebot, einfach nichts, was dieser Raum bietet. Für viele ist die Leere der Zeit das Schlimmste, sie erstreckt sich in eine unbestimmte Weite. Viele der hier Kasernierten werden depressiv, wenn nicht gar suizidal, aber eine medizinische Betreuung ist so gut wie nicht vorhanden, erst recht keine Psychotherapie. Die Bilanz: Diese stacheldrahtumwobene, menschenfeindliche Asphaltwüste ist ein Symbol der europäischen Flüchtlingspolitik, aber fernab von dem, was wir alltäglich sehen können. Anders gesagt: Wir sehen einfach nicht, was wir tun!“

        Im November wird die Synode der EKD über das Schwerpunktthema „Migration, Flucht und Menschenrechte“ beraten. Uwe Becker und Gabriele Hoerschelmann, Direktorin von Mission EineWelt in Neuendettelsau, verantworten die Vorbereitung des Schwerpunktthemas.

        Zur Berichterstattung der EKD



        Sommerfest am Standort Darmstadt

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          Beim Sommerfest des Studienstandortes Darmstadt am 28. Juni begeisterte die Gäste ein abwechslungsreiches Programm für Jung und Alt, u. a. mit Kinderschminken, Kleidertausch, Batiken und Live-Musik.


          EHD-Praxisbörse: Studierende informieren sich im Hephata-Kirchsaal über Praxisstellen

          (Schwalmstadt, 24.06.2024) „Es ist ein schönes Gefühl, verschiedene Arbeitsstellen zu sehen und auch die Möglichkeit zu haben, in alles einmal reinzuschnuppern“, sagt Studentin Jacqueline Rosenau. Die 21-Jährige studiert im zweiten Semester Soziale Arbeit an der Evangelischen Hochschule Darmstadt (EHD) am Studienstandort Schwalmstadt-Treysa auf dem Campus Hephata.

          Gemeinsam mit ihrer Kommilitonin Karla Nitze informierte sie sich bei der Praxisbörse der EHD im gut besuchten Hephata-Kirchsaal über verschiedenste Praktikumsmöglichkeiten, die sie während ihres Studiums wählen können, um erste begleitete Berufserfahrungen zu sammeln. Rund 15 Aussteller gaben Einblicke in ihre Arbeit und Einrichtungen

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            Einblicke in Soziale Arbeit und Migration

            Klagenfurt war das Ziel einer Studienfahrt der Studiengruppe „Soziale Arbeit und Migration“ des Studienstandorts Schwalmstadt-Treysa. Studierende der Sozialen Arbeit sowie Diakonik/Gemeindepädagogik besuchten soziale Einrichtungen, nahmen an einer lehrreichen Stadtführung teil und beteiligten sich an der Internationalen Migrationskonferenz.

            Ein Höhepunkt war der Besuch des Lerncafés, das Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund unterstützt. Hier erhielten die Studierenden Einblicke in pädagogische Ansätze und Herausforderungen der Sozialen Arbeit. Besonders beeindruckte der Einsatz und die Hingabe der Ehrenamtlichen.

            Die Stadtführung unter dem Motto “Erinnerungskulturen in der zweisprachigen Stadt” beleuchtete die Geschichte der slowenischen Bevölkerung in Klagenfurt und erinnerte an die Opfer des Nationalsozialismus. Der Besuch von Stolpersteinen und Gedenktafeln verdeutlichte die Bedeutung von Erinnerungskultur für eine inklusive und reflektierte Gesellschaft.

            Der Höhepunkt war die Teilnahme an der Internationalen Migrationskonferenz „Global Citizenship Education“, wo aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen im Bereich Migration diskutiert wurden. Studierende nahmen an Vorträgen und Workshops teil und tauschten sich mit internationalen Fachleuten aus, was wertvolle Anregungen für ihr Studium und ihre zukünftige berufliche Praxis bot.


            Krisen rechtzeitig erkennen

            Professorin Bianca Senf thematisiert in einer Studie Suizidgedanken von Krebspatient:innen

            Wie groß ist der Lebensüberdruss bei krebskranken Menschen und wie häufig erscheint ihnen Selbsttötung als ein möglicher Ausweg? Der Frage geht Bianca Senf, EHD-Professorin für Psychoonkologie, erstmals in einer breit angelegten Studie nach. Im Klinikalltag sind Suizidgedanken von Krebspatienten:innen noch immer ein Tabuthema. Und obgleich eine relevante Größe und Komplikation in der Behandlung, wird diese Gefährdung häufig unterschätzt oder negiert – so das Fazit der vorausgegangenen Pilotstudie des Forschungsteams.

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            Stiftungsprofessorin Prof. Dr. Bianca Senf

            Ästhetische, kulturelle und künstlerische Bildung im Bachelorstudiengang Soziale Arbeit

            Bildhafte Begegnungen im Rahmen eines Blockseminares

            Bilder eröffnen die Möglichkeit sich auszudrücken, zu experimentieren und miteinander in Kontakt zu kommen. Die Bewohner:innen der Behindertenhilfe Bergstraße (BHB) nutzen künstlerisches Arbeiten schon seit vielen Jahren als Medium der Kommunikation, was bei Ausstellungen wie der Kunstinitiative ‚Behind-Art‘ auch öffentlich sichtbar wird.

            Im Rahmen eines Blockseminars wurde das künstlerische Arbeiten als ein Medium genutzt, um Begegnungen zwischen Studierenden der Evangelischen Hochschule Darmstadt und jährlich 12 Künstler:innen der Behindertenhilfe zu eröffnen und miteinander kreativ zu werden. Prof. Dr. Elke Schimpf, Professorin der Sozialen Arbeit, veranstaltet das Kooperationssaminar bereits seit 20 Jahren. Entwickelt und etabliert wurde es gemeinsam mit den Sozialpädagogen und Kunstassistenten Ralf Thomas-Rogala und Dariusz Wollny von der Behindertenhilfe Bergstraße (BHB), die es seitdem auch begleiten.

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              Netzwerk Inklusion Rhein-Main: Fachtag zu inklusiver Organisationsentwicklung

              (Darmstadt, 13.06.2024) Auf Initiative der Evangelischen Hochschule Darmstadt (EHD) gründete sich im vergangenen Sommer das „Netzwerk Inklusion Rhein-Main“. Es versteht sich als ein Forum, das sich sowohl theoretisch als auch praktisch mit der Entwicklung einer inklusiven Gesellschaft auseinandersetzt. Am 4. Juli widmet sich ein erster Fachtag dem Thema „Inklusive Organisationsentwicklung“. Tagungsort ist die EHD, die Teilnahme ist kostenfrei.

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              Wissenschaft(s)Praxis: Studierende, professionelle Praxis und Hochschule im Trialog

              Am 18. Juni fand am Studienstandort Darmstadt zum zweiten Mal das Format Wissenschaft(s)Praxis: Studierende, professionelle Praxis und Hochschule im Trialog statt. Studierende und Praxisvertreter:innen hatten Gelegenheit, sich kennenzulernen und auszutauschen.

              Vielfältige Handlungsfelder waren vertreten, wie z.B. offene Kinder- und Jugendarbeit, betreutes Wohnen, Jugendberufshilfe, gemeindepädagogischer Dienst, Hospiz- und Palliativversorgung, Kinder- und Jugendhilfe, psychosoziale Versorgung, Soziale Arbeit mit Senior:innen, Eingliederungshilfe, justiznahe Dienste, Suchthilfe, Tagesgruppen, Wohnungslosenhilfe, Soziale Arbeit mit geflüchteten Menschen, Jugend- und Erwachsenenbildung, Hilfen zur Erziehung, Kindertagesstätten, Angebote für Menschen mit Beeinträchtigung, Schulsozialarbeit, Beratungsangebote, Gemeinwesenarbeit.

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                Lehrende und Studierende der Hogeschool Leiden zu Gast auf dem Hephata-Campus

                (07.06.2024) Gelungener Austausch: Fünf Lehrende und Studierende der Hogeschool Leiden haben den Studienstandort Schwalmstadt-Treysa besucht. Der viertägige Besuch an der Evangelischen Hochschule Darmstadt kam nicht nur bei den Gästen aus den Niederlanden gut an.

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                  Wissenschaftsminister Timon Gremmels zum Antrittsbesuch an der Evangelischen Hochschule Darmstadt

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                    (Darmstadt, 03.06.2024) Der neue hessische Wissenschaftsminister Timon Gremmels hat heute erstmals die Evangelische Hochschule Darmstadt (EHD) besucht. Im Gespräch mit EHD-Präsident Prof. Dr. Uwe Becker informierte sich der Minister über den SAGE-Schwerpunkt der Hochschule – die EHD ist eine Spezialistin für Studiengänge und Weiterbildungsangebote im Sozial- und Gesundheitswesen.

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                    EHD auf dem Jugendkirchentag in Biedenkopf

                    Zum 12. Jugendkirchentag der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau kamen mehr als 4500 junge Menschen an die Lahn nach Biedenkopf. Unter dem Motto „Kopf frei – Herz offen“ fanden Workshops und Podiumsdiskussionen, Gottesdienste und Konzerte statt. Themen wie Selbstbestimmung und ehrenamtliches Engagement, Nachhaltigkeit und Vielfalt sexueller Lebensformen, Spiritualität und mentale Gesundheit standen im Mittelpunkt der Veranstaltung.

                    Auch Lehrende wie Studierende der Evangelischen Hochschule Darmstadt waren mit einem Pavillon vertreten, um die beiden Studienstandorte und die dortigen Studiengänge vorzustellen.

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                      Sommerfest am Standort Schwalmstadt-Treysa am 10. Juli 2024

                      Am Mittwoch, 10. Juli 2024 um 15 Uhr lädt die studentische Vertretung der EHD am Studienstandort Schwalmstadt-Treysa auf dem Akademie Gelände beim Brüderkeller Studierende, Schüler:innen, Lehrende sowie deren jeweilige Familien zum Campus-Sommerfest ein.


                      Hochschulen in Hessen gegen Antisemitismus

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                      • Die EHD und die HAW Hessen zeigen die Wanderausstellung „Du Jude! Alltäglicher Antisemitismus in Deutschland“ der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit.
                      • Klezmer´s Techter eröffneten die Ausstellung musikalisch
                      • Unter den Gästen: Ulrike Schmidt-Hesse, die Ev. Vorsitzende der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Darmstadt, der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Darmstadt Daniel Neumann, Darmstadts Oberbürgermeister Hanno Benz, Staatssekretär Christoph Degen sowie EKHN-Kirchenpräsident Dr. Volker Jung (v.l.n.r.)
                      • "Wir wollen mit dieser Ausstellung ein deutliches Zeichen gegen den immer mehr um sich greifenden Antisemitismus in Deutschland setzen, der auch vor den Hochschulen nicht Halt macht", betont EHD-Präsident Prof. Dr. Uwe Becker.
                      • Der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Darmstadt, Daniel Neumann, unterstreicht, dass Israel nach den terroristischen Angriffen vom 7. Oktober 2023 derzeit einen Verteidigungskrieg "nach dem größten Massaker an Juden seit den Nazis führt".
                      • Dr. Volker Jung, Kirchenpräsident der EKHN, bekräftigt das klare Bekenntnis zur "bleibenden Erwählung der Juden und Gottes Bund mit ihnen" im Grundartikel der südhessischen Landeskirche.

                        (Darmstadt, 14.05.2024) Nach den terroristischen Angriffen der Hamas auf Israel vom 7. Oktober 2023 und im Kontext der israelischen Gegenreaktion mehren sich antisemitische Vorfälle und Straftaten auch in Deutschland. Die Evangelische Hochschule Darmstadt (EHD) sowie alle Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) in Hessen wenden sich entschieden gegen Antisemitismus und Diskriminierung in jeglicher Form.

                        Um dem Ausdruck zu geben, eröffnete die Evangelische Hochschule Darmstadt heute eine öffentliche Wanderausstellung „Du Jude! Alltäglicher Antisemitismus in Deutschland“ der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit. Der Präsident der EHD, Prof. Dr. Uwe Becker, erklärt dazu: „Wir wollen mit dieser Ausstellung ein deutliches Zeichen gegen den immer mehr um sich greifenden Antisemitismus in Deutschland setzen, der auch vor den Hochschulen nicht Halt macht. Gerade als evangelische Hochschule ist uns bewusst, dass unser christlicher Glaube ohne seine jüdischen Wurzeln nicht denkbar ist und unsere Kultur, Sprache und Tradition ganz wesentlich auch auf jüdisches Erbe zurückgeht.“

                        Die Ausstellung bildet den Auftakt für ihre weitere Präsentationen an allen Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Hessen. „Wir setzen ganz bewusst mit dieser Wanderausstellung ein Zeichen für mehr Toleranz und Demokratie“, so Prof. Dr. Eva Waller, Präsidentin der Hochschule Rhein-Main in Wiesbaden und Vorsitzende der HAW Hessen, „denn menschenfeindliche antisemitische Umtriebe sind mit unserer demokratischen Grundordnung nicht vereinbar. Wir sind als Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Hessen selbstverständlich für eine inhaltliche und wissenschaftlich reflektierte Auseinandersetzung, aber wo jüdische Kolleginnen und Kollegen wie auch Studierende aufgrund ihres Glaubens Anfeindungen begegnen, werden wir entschieden Gegenwehr ergreifen.“

                        Interessierte sind herzlich eingeladen. Die Ausstellung ist bis zum 3. Juni in der Aula der EHD kostenfrei zugänglich.

                         

                        Finissage am 03.06.2024 von 18:00  - 20:00 Uhr in der Aula der EHD

                        Podiumsgespräch zwischen Isabel Gathof (Filmemacherin und Podcasterin) & Maya Roisman (Vertreterin des Verbands jüdischer Studierender in Hessen & Aktivistin) zum Thema „Antisemitismus im deutschen Kulturbetrieb und an deutschen Hochschulen“

                         

                        Die weiteren Stationen sind:

                        5.-12.06. Hochschule Darmstadt,
                        14.-21.06. Frankfurt University of Applied Sciences,
                        24.06.-01.07. Hochschule RheinMain,
                        03.-09.07. Hessische Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit,
                        11.- 17.07. Hochschule Fulda,
                        19.- 25.07. Technische Hochschule Mittelhessen.

                        Ausstellungsflyer abrufen
                        Zum Bericht auf www.ekhn.de
                        Zum Bericht im Darmstädter Echo (kostenpflichtiger Plus-Artikel)
                        Zum Bericht der Frankfurter Rundschau

                         

                         


                        Neues Mitglied in der Gemischten Fachkommission für die Ausbildung im diakonisch-gemeindepädagogischen Bereich der Evangelischen Kirche in Deutschland

                        Prof. Dr. Christian Mulia, Professor für Gemeindepädagogik mit dem Schwerpunkt Kirchen- und Gemeindeentwicklung an der EHD, ist in die Gemischte Fachkommission für die Ausbildung im diakonisch-gemeindepädagogischen Bereich der EKD (GFK III) entsandt worden. Dies hat die Konferenz der Rektorinnen und Rektoren der Evangelischen Hochschulen in ihrer Sitzung am 15.05.2024 beschlossen.

                        Die Gemischte Fachkommission, der Vertreter:innen der Evangelischen Hochschulen, Fachschulen und Landeskirchenämter angehören, berät u. a. über Qualifikationsstandards für die diakonisch-gemeindepädagogischen Berufe in Deutschland.

                        Prof. Mulia ist seit 2021 erster Vorsitzender des Arbeitskreises Gemeindepädagogik und setzt sich hier für ein Miteinander der kirchlichen Berufsgruppen im Rahmen der aktuellen Kirchenreformprozesse ein.

                        Weitere Informationen zur Fachkommission

                        Prof. Dr. Christian Mulia

                        Start der neuen Weiterbildung zur „Schulgesundheitsfachkraft“

                        Unter dem Dach der EHD begrüßt erstmals Campus 3L die neuen Teilnehmenden zum Zertifikatslehrgang „Schulgesundheitsfachkraft“

                        Mit derzeit knapp über 50 Stellen an öffentlichen Schulen ist das Bundesland Hessen deutschlandweit Vorreiter bei der Etablierung des Berufsbildes „Schulgesundheitsfachkraft“. Aktuell bildet die Evangelische Hochschule weitere 31 Pflegefachpersonen zur „Schulgesundheitsfachkraft“ weiter – erstmals im Organisationsrahmen der erst kürzlich gegründeten Weiterbildungs-GmbH der Hochschule: Campus 3L gGmbH.

                        Das noch junge Qualifikationsprofil für Schulgesundheitsfachkräfte ist das Resultat eines langjährigen, erfolgreichen Modellprojektes und dem daraus hervorgegangenen „Curriculum zur Weiterbildung von examinierten Gesundheits- und Kinder-/Krankenpflegekräften zu Schulgesundheitsfachkräften“ (AWO Potsdam (Hrsg.)). Das Curriculum bildet in drei Modulen die fachliche Grundlage für das Certificate of Advanced Studies mit 20 international anerkannten Credit Points.

                        In der Berufspraxis übernehmen Schulgesundheitsfachkräfte die Erstversorgung bei Unfällen oder Erkrankungen, führen Präventions- und Gesundheitsförderungsprojekte durch und sichern die medizinisch-pflegerische Betreuung chronisch kranker oder körperlich/geistig beeinträchtigter Kinder. Sie sind Ansprechpartner*innen bei allen gesundheitsbezogenen Themen für die Schüler*innen, Eltern, Lehrkräfte und Mitarbeitenden aus den Bereichen Schulpsychologie und Sozialarbeit und bilden die Schnittstelle zu externen Gesundheits- und Bildungseinrichtungen.

                        Gestartet als Modellprojekt wird das Tätigkeitsfeld aktuell im Rahmen eines Landesprogramms des Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen an allgemeinbildenden Schulen in Hessen ausgebaut. Unter Leitung von Frau Prof. Dr. Ulrike Manz bietet die EHD seit 2018 den Weiterbildungslehrgang zur Schulgesundheitsfachkraft an.


                        Weitere Informationen zum Weiterbildungslehrgang Schulgesundheitsfachkraft

                        Screenshot der Online-Kursplattform der Weiterbildung, die vorwiegend online stattfindet.

                        Neue Herausforderungen für Diakoniewissenschaft

                        (Schwalmstadt, 02.05.2024) Was macht Diakonie aus und wie verändert sich Diakonie angesichts zunehmender Digitalisierung? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Antrittsvorlesung von Prof.in Dr.in Gotlind Ulshöfer am Studienstandort Schwalmstadt-Treysa der Ev. Hochschule Darmstadt (EHD).

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                        Nach der Antrittsvorlesung gab es Blumen: Auf dem Bild (von links) Prodekanin Prof.in Dr.in Susanne Gerner, EHD-Präsident Prof. Dr. Uwe Becker, Prof.in Dr.in Gotlind Ulshöfer und Prof.in Dr.in Dorothea Rzepka (EHD).

                        Herzlich willkommen

                        Im April 2024 durften wir Prof. Dr. theol. Daniel Bauer als neu berufenen Professor für Ethik und Bildung an der Evangelischen Hochschule Darmstadt begrüßen.
                        Auf dem Bild sehen sie ihn links stehend mit unserem Hochschulpräsidenten Prof. Dr. Uwe Becker bei der offiziellen Übergabe seiner Erennungsurkunde.

                        Mehr zu Prof. Dr. theol. Daniel Bauer erfahren sie hier

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                          Wir gratulieren unseren Absolvent:innen!

                          178 Studierende beendeten im Wintersemester erfolgreich ihr Studium an der Evangelischen Hochschule.

                          Am 5. April konnte der Fachbereich Inklusive Bildung und Gesundheit 20 Absolventinnen des Bachelor-Studiengangs Kindheitspädagogik persönlich verabschieden. Am 12. April folgte der Fachbereich Soziale Arbeit, Gemeindepädagogik, Diakonik mit 123 Absolvent:innen des Bachelor-Studiengangs Sozialen Arbeit, drei Absolvent:innen des Bachelors Soziale Arbeit mit gemeindepädagogischer Zusatzqualifikation, einer Absolvent:in der Religionspädagogik sowie 13 Absolvent:innen des Masters Soziale Arbeit. Der Studienstandort Schwalmstadt verabschiedete am 13. April 13 Absolvent:innen der Sozialen Arbeit.

                          Alles Gute für den weiteren Lebensweg!

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                            Blick über den Tellerrand

                            Gesamtkongress der Mitarbeitenden im gemeindepädagogischen Dienst der EKHN

                            Mehr als 100 Studierende und Absolvent*innen der gemeinde-/religionspädagogischen Bachelor- und Master-Studiengänge an der EHD  diskutierten beim diesjährigen gemeindepädagogischen Gesamtkongress über die berufliche Situation der Gemeindepädagog:innen im Rahmen des Zukunftsprozesses „ekhn2030“.

                            In den beiden Grußworten der Präses der EKHN-Synode, Dr. Birgit Pfeiffer, und des Vizepräsidenten der EHD, Professor Dr. Michael Vilain, wurden die Verzahnung der SAGE-Fächer, die Begegnung in interprofessionellen Teams und die hohen sozialen und gemeindepädagogischen Kompetenzen der Berufsgruppe und deren Profilierung in den Studiengängen betont.

                            Diakonin Inga Rohoff (Referatsleitung Diakon:innen der Hannoverschen Landeskirche) hob ich ihrem Impulsreferat hervor, dass „Diakoninnen und Diakone  [in der EKHN ist die Berufsbezeichnung Gemeindepädagoge:in] einen diakonischen, sozialarbeiterischen, seelsorglichen und religions- und gemeindepädagogischen Dienst wahr(nehmen). Sie arbeiten an der Schnittstelle zwischen verschiedenen Zielgruppen, Milieus und Formen kirchlicher Arbeit. In der Verbindung von religionspädagogischer und sozialer Profilierung tragen sie zur sozialräumlichen Verortung der Kirche und zur sozialen Konkretion ihres Auftrages bei.“

                            Gemeindepädagoge Martin Biehl (Referent für Konzeption, Beratung und Koordination des gemeindepädagogischen Dienstes in der EKHN) zeigte auf, welche Maßnahmen und Synodenbeschlüsse – u.a. die Bildung von Nachbarschaftsräumen und Verkündigungsteams bereits beschlossen sind bzw. noch unter der Begleitung von Transformationsunterstützer:innen in den Dekanaten und Einrichtungen der EKHN im Prozess sind. Gemeindepädagog:innen, Kirchenmusiker:innen, Pfarrer:innen und weitere Mitarbeitende (Sozialpädagog:innen und Pädagog:innen) sollen, so die Perspektive ekhn2030 zur „Kommunikation des Evangeliums“, lebensnah vernetzt im Sozialraum und Gemeinwesen sinnstiftend agieren.

                            Vertieft wurden die Impulse im Anschluss in vier Arbeitsgruppen zu Verkündigungsteams-Schnittmengen und Profile, zur berufspolitischen und synodalen Vertretung, zur EKHN-Handreichung „Stellenerrichtung und Bewertung“ sowie zu Wegen in den Beruf – Standards und Perspektiven. Auf dieser Grundlage verständigten sich die Teilnehmenden auf eine Weiterbearbeitung, bis hin zu optionalen Anträgen an die Kirchensynode.

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                              NPO im Wandel – Gestaltungsmöglichkeiten in Zeiten des Umbruchs

                              Anfang April fand das 15. Internationale NPO-Colloquium  in Frankfurt am Main statt. Es wurde veranstaltet vom Institut für Zukunftsfragen der Gesundheits- und Sozialwirtschaft (IZGS) der Evangelischen Hochschule Darmstadt (EHD), dem Verbandsmanagement Institut (VMI) der Universität Fribourg, den Instituten für Public und Nonprofit Management (PNP) und für Management Accounting (IMA) der Johannes Kepler Universität Linz (JKU).

                              Nonprofit-Organisationen sind den Anforderungen und Widersprüchlichkeiten einer hochsynamischen und durch Megstrends stark beeinflussten Gesellschaft in gleicher Weise ausgesetzt wie Staat und Wirtschaft - sie müssen sich dem Wandel anpassen. Langfristige Forderungen nach Klimaneutralität, Diversität oder Digitalisierung treten neben zunehmende und kurzfristig umzusetzende Regulatorik wie Datenschutz, Qualitätssicherung oder die Restrukturierung ganzer Arbeitsbereiche aufgrund gesetzlicher Änderungen. Begleitet werden diese vielerorts durch Fachkräftemangel und erhebliche Finanzierungsunsicherheiten.

                              Das Colloquium fokussierte Gestaltungsmuster und -möglichkeiten von NPO unter solchen dynamischen und widersprüchlichen Umweltbedingungen unter besonderer Berücksichtigung zivilgesellschaftlicher Handlungs- und Koordinationsmechanismen.

                              Zum Tagungsrückblick auf www.izgs.de

                              Skyline Frankfurt (Lizenz_CC)

                              Auf dem Weg zur Inklusiven Lösung – Ansatzpunkte zur Umsetzung der SGB VIII-Reform

                              Ab 2028 wird die öffentliche Jugendhilfe für alle Kinder, Jugendlichen und deren Familien unabhängig vom Vorliegen oder von der Art einer Beeinträchtigung zuständig sein - die sog. inklusive Lösung. Der Landkreises Groß-Gerau hat sich mit dem Pilotprojekt QinkL (Qualifizierung Inklusive Lösung) vor einem Jahr in Kooperation mit der Evangelischen Hochschule auf den Weg gemacht, die künftigen gesetzlichen Vorgaben umzusetzen.

                              Ein Fachtag am 18. März 2024 bildete den inhaltlichen Abschluss, bei dem Hintergrundwissen, best-practice-Beispiele, der Blick auf’s große Ganze, aber auch Expertise in Bezug auf Fragestellungen zur Umsetzung der Inklusiven Lösung erarbeitet wurden, damit zuständige Stellen in ihren Arbeitskontexten Handlungsbedarfe erkennen und lösungsorientiert agieren können. Zahlreiche Akteure aus der Jugendhilfe nahmen teil.

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                                "Wir haben die Ertrinkenden zur Flut gemacht"

                                EHD-Präsident Uwe Becker gab dem Kölner Stadt-Anzeiger ein Interview zum scheinbaren Paradoxon des Protests gegen Rechtsextremismus und der Sorge vor einem weiteren Erstarken der AfD auf der einen Seite, sowie einer breiten Zustimmung der Gesellschaft zu einem schärferen Asylrecht auf der anderen Seite.

                                Zum Beitrag im Kölner Stadt-Anzeiger


                                Lebensmut trotz(t) Demenz

                                Wie gehen wir um mit der Erkrankung Demenz? Was ist hilfreich, um den Alltag gut zu überstehen? Was verhindert soziale Isolation, Überforderung und Depression? Wie können wir gut mit der Demenz leben?

                                Zum Fachtag Demenz des Demenzforums Darmstadt e.V. und der Evangelischen Hochschule gaben zwei Referent:innen auf unterschiedliche Art Einblicke: Die Psychologin Dr. Sarah Straub ist nicht nur Demenz-Expertin an der Uni-Klinik Ulm, sondern nähert sich zugleich als Sängerin dem schwierigen Thema an Prof. Dr. Andreas Fellgiebel, Leiter der Psychiatrie und der Gedächtnisambulanz am Krankenhaus Elisabethen-Stift in Darmstadt, befasst sich seit längerem mit den Auswirkungen von Stress auf Demenz und wie man ihn vermeiden kann.

                                Workshops zu Achtsamkeit und Selbstfürsorge, Bewegungsförderung, Humor oder auch zur Arbeit mit Düften gaben Gelegenheit sich auszutauschen und auszuprobieren. Das Foyer vor der Bibliothek wurde so kurzerhand zum Bouleplatz.

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                                  Kurios

                                  Seit dem Sommersemester 2020 lehrt Prof. Dr. Peter Groß Inclusive Education/Integrative Heilpädagogik an der EHD. Inzwischen ist er auch Dekan des Fachbereichs Inklusive Bildung und Gesundheit und leitete mehrere Berufungsverfahren. Dabei fiel ihm auf, dass Professor:innen eine schöne Ernennungsurkunde erhalten. Er fragte Präsidenten Uwe Becker zaghaft an, ob er nicht auch eine bekommen könne - mitten im ersten Corona-Lockdown war dies völlig aus dem Blick geraten. So wurde er mit vier Jahren Verzögerung nun offiziell zum Professor an der Evangelischen Hochschule ernannt. Wir gratulieren herzlich und danken für sein bisheriges Engagement!

                                   


                                  Kranichstein inklusiv: Studierende der EHD forschen für inklusive Veränderungen im Gemeinwesen

                                  Wie kann ein Stadtteil inklusiver und bedarfsgerechter für alle Bewohner:innen werden? Das Projekt „Kranichstein Inklusiv“ möchte dafür bis 2028 ganz gezielt bestimmte Personengruppen, die bisher von Angeboten und Aktivitäten nicht angesprochen wurden, erreichen. Ziel ist es, vorhandene Angebote zu verbessern und neu zu denken. In einem ersten Schritt befragten Studierende des Masterstudiengangs Inclusive Education der Evangelischen Hochschule Anwohner:innen mit Behinderungserfahrungen zu ihren Erfahrungen und Ideen.

                                  Die Ergebnisse wurden Mitte Februar bei einer Kick-Off-Veranstaltung im Bürgersaal Kranichstein von den Studierenden präsentiert und mit den Anwesenden direkt weiter diskutiert. „Hierbei wurden schon ganz konkrete Ideen und Bedarfe sichtbar“, erläutert Seminarleiterin Stefanie Krach. „Beispielsweise könnte eine saisonal leerstehende Eisdiele in den Wintermonaten eine alternative Nutzung erfahren und ein Ort der Begegnung werden.“ Auch der Wunsch nach weiteren Angeboten aus den Bereichen Sport, Kultur und Bildung wurde direkt konkretisiert – u.a. Sitz-Gymnastik oder Schwimmkurse für Frauen – und soll in den nächsten Monaten mit interessierten Bewohner:innen realisiert werden.

                                  „Die Zusammenarbeit mit der Stadtteilwerkstatt Kranichstein ist auch für unsere Studierenden ein spannendes Lernfeld“, betont Krach. „Sie können in diesem Praxis-Forschungs-Projekt ganz konkret Erfahrungen zu sammeln, wie die Befragungen von bisher kaum erreichten Personengruppen niedrigschwellig und aktivierend gestaltet werden kann. Sie lernen zudem, wie die Ergebnisse in konkrete Veränderungen für ein inklusives Gemeinwesen überführt werden können.“

                                  Seminarleiterin Stefanie Krach (rechts), Studierende des Masterstudiengangs Inclusive Education, Projektleiterin Elisabeth Lawonn (vorne links) und Jeanette Dorff, Mitarbeiterin der Stadtteilwerkstatt Kranichstein (vorne rechts). Foto: Manfred Rademacher

                                  Ernst-Reuter-Schule Groß-Umstadt: Studierende der EHD evaluieren inklusive Praxis

                                  (Darmstadt, 09.02.2024) Die Ernst Reuter Schule in Groß-Umstadt arbeitet seit mehr als einem Jahrzehnt inklusiv – Schüler:innen mit und ohne Beeinträchtigungen lernen gemeinsam, Regellehrkräfte bilden mit Förderschullehrkräften und Teilhabeassistent:innen Lehr-Tandems im Unterricht. Aufgrund möglicher Veränderungen in der Ressourcenausstattung der Schule, hat eine Seminargruppe des Masterstudiengangs „Inclusive Education“ der Evangelischen Hochschule Darmstadt dieses bewährte Konzept evaluiert.

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                                  Teilnehmende des Praxisforschungsprojekts aus dem Master Inclusive Education, mit Projektleitung Laura Wallner (v.r.) Rechte: privat

                                  Hochschulerkundungstag gibt Einblicke ins Studium in Schwalmstadt

                                  (Schwalmstadt, 31.01.2024) Familiär statt überfüllt, Praxisnähe statt reiner Theorie: Das macht das Studium der Evangelischen Hochschule Darmstadt (EHD) am modernen Studienstandort Schwalmstadt-Treysa auf dem Campus Hephata aus. Am Hochschulerkundungstag gaben Prodekanin Prof. Dr. Susanne Gerner, Prof. Dr. Gotlind Ulshöfer und Diakonin Kathrin Rühl den Studieninteressierten Einblicke in das Bachelor-Studium Soziale Arbeit (sieben Semester) sowie in den Doppel-Bachelor Diakonik/Gemeindepädagogik und Soziale Arbeit (neun Semester).

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                                  Studierende forschen zu Arbeitsmarkt-Zugängen für Zugewanderte

                                  (Schwalmstadt, 24.01.2024) Theorie in die Praxis umsetzen: Dieses Ziel haben Studierende des Bachelorstudiengangs Soziale Arbeit der Evangelischen Hochschule Darmstadt (EHD) am Studienstandort Schwalmstadt-Treysa in den vergangenen zwei Semestern erfolgreich verfolgt. Im Rahmen eines Lehrforschungsprojektes, das in Kooperation mit der Sozialverwaltung des Schwalm-Eder-Kreises stattfand, untersuchten die Studierenden, welche Erfahrungen Zugewanderte und Asylsuchende beim Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt machen und mit welchen Hürden sie zu kämpfen haben.

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                                  Neue Vertrauensdozentin des Studienwerks Villigst an der EHD

                                  Prof. Dr. Jana Günther wurde am 09.01.2024 zur neuen Vetrauensdozentin des Evangelischen Studienwerks Villigst an der EHD ernannt.

                                  Das Evangelische Studienwerk ist das Begabtenförderwerk der evangelischen Kirchen in Deutschland. Derzeit werden fast 1.500 Studierende und rund 300 Promovierende aller Fachrichtungen an Universitäten und Fachhochschulen gefördert. Die Stipendiat*innen erhalten ein monatliches Stipendium und Zugang zu einem umfassenden Bildungsprogramm.

                                  Die Vertrauensdozent*innen des Studienwerks Villigst wirken als Ansprechpartner*innen für die Stipendiat*innen, vertreten und unterstützen diese inner- und außeruniversitär, halten engen Kontakt zu den regional verorteten Konventen und unterstützen Stipendiumsinteressierte.

                                  Sollten Sie sich für ein Stipendim interessieren, finden Sie HIER weiterführende Informationen.

                                  Wir gratulieren an dieser Stelle noch einmal Prof. Dr. Jana Günther zu ihrer Berufung zur Vertrauensdozentin der EHD.