Staatliche Anerkennung

Zu den reglementierten Berufen in Deutschland zählen „SozialarbeiterInnen“ und „SozialpädagogInnen“. Erst die staatliche Anerkennung berechtigt zum Führen der Berufsbezeichnung „staatlich anerkannte/r SozialpädagogIn“/ „staatlich anerkannte/r SozialarbeiterIn“ und ist landesrechtlich geregelt.

Für eine Vielzahl von Arbeitsfeldern in der Sozialen Arbeit regelt die staatlichen Anerkennung den Berufszugang. Studierende erwerben auf Grundlage des Hessischen Gesetzes über die staatliche Anerkennung von Sozialarbeiterinnen und –arbeitern, Sozialpädagoginnen und –pädagogen sowie Heilpädagoginnen und –pädagogen vom 21.12.2010 den Zugang zur staatlichen Anerkennung durch Anrechnung der im Studium zu erbringenden Leistungen.

Neben dem Hochschulabschluss des B.A. Soziale Arbeit gehört dazu auch eine i.d.R. einjährige, strukturierte, angeleitete, reflektierte und bewertete Praxisphase. Diese findet sich in vier Module mit integrierten Praxisphasen und einem Gesamtworkload von 60 CPs (1800 Stunden) wieder. Der Gesamtworkload beinhaltet Praxiszeiten inkl. Zeiten für Dokumentation, praxisbegleitende Veranstaltungen und eine Modulprüfung (Kolloquiumsprüfung). AbsolventInnen des Bachelors Soziale Arbeit erhalten die staatliche Anerkennung als SozialpädagogIn/SozialarbeiterIn auf Antrag durch die EHD.

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