Religiöse Kompetenz

Die Bildungsstandards für Evangelischen Religionsunterricht orientieren sich am Konzept der religiösen Kompetenz als „Basis für selbstverantwortete religiöse Praxis. Sie ermöglichen Kommunikation über Religion ebenso wie religiöses Kommunizieren“.

Religion wird in ihrem Beitrag zur Bildung insgesamt als ein eigener Modus der Weltbegegnung und des Weltverstehens begriffen, der das Verhältnis von Transzendenz und Immanenz im Blick hat. Aus der Gottebenbildlichkeit des Menschen ergibt sich die Verantwortung für den Mitmenschen und für die Schöpfung.

Evangelischer Religionsunterricht trägt insofern bei zur Bildung von Empathie, Verantwortung, Dialog, Identität und Offenheit, zur Wahrnehmung des Grundrechtes auf positive und negative Religionsfreiheit, zur Diskursfähigkeit und zu einem verantworteten Verhalten gegenüber dem Unverfügbaren.

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