Hochschulpreis

Die Evangelische Hochschulgesellschaft vergibt jährlich einen Förderpreis. Damit soll die Öffentlichkeit auf wichtige Fragen und Problemfelder aufmerksam gemacht werden.

Der Hochschulpreis wird im jährlichen Wechsel verliehen. Studierende können sich schriftlich bewerben, und zwar mit a) Diplom- und Bachelorarbeiten aus den grundständigen Studiengängen und b) Masterarbeiten aus allen Studiengängen.

Der Hochschulpreis ist mit 1.000,- Euro dotiert. Er wird in einer öffentlichen Veranstaltung verliehen und in den Medien publik gemacht. Mit der Verleihung des Förderpreises ist die Gelegenheit zur Veröffentlichung der prämierten Arbeit gegeben.

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Preisträgerinnen und Preisträger der letzten Jahre

  • 2018: Patrick Ristau "Lebenswirklichkeiten von Menschen mit Pankreastumoren. Eine empirische Studie zur Erhebung von Diagnoseerleben und Krankheitsbewältigung bei Tumorerkrankungen der Bauchspeicheldrüse"
  • 2017: Anja Göbel „Lebensweltliche Konflikte von Adressat_innen der Sozialen Arbeit im Kontext sozialer Ausschließungsprozesse - Kunst als ein Medium der Auseinandersetzung mit widersprüchlichen Erfahrungen um soziale Zugehörigkeit“ 
  • 2017: Anne-Katrin Schäfer-Seeger „Fachkräfte Sozialer Arbeit im Spannungsfeld des doppelten Mandats am Beispiel des Arbeitsfeldes der interdisziplinären Frühförderung. Der Einfluss von gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen auf die Möglichkeiten und Grenzen professionellen Handelns“
  • 2016: Anna Lena Knörr „Menschen mit und ohne Demenz in (kreativer) Begegnung – die Bedeutung des Offenen Ateliers im Nachbarschaftshaus Scharnhauser Park für die Förderung sozialer Teilhabe“
  • 2015: Marie Sofie Werner „Kompetenzen und Anforderungen an Sozialarbeiter/innen in der stationären Jugendhilfe im Umgang  mit traumatisierten Kindern“
  • 2014: Irina Kirchgessner „Zur Situation pflegender Angehöriger von Menschen mit Demenz:  Eine explorative Studie über den Zugang zu Entlastungsangeboten“ (Hochschulpreis)
  • 2014: Edith Eckert „Tür- und Angelgespräche als sozialpädagogische (Beratungs-)Methode in der Schulsozialarbeit“ (Anerkennungspreis)
  • 2013: Wilfried Kehr „Hilfe unter Protest!? Anspruch und Wirklichkeit der Tafelarbeit im DWHN
    und in seinen regionalen Diakonischen Werken“ (Hochschulpreis)
  • 2013: Michaela Kaczor „Beratung im Gehen. Eine Untersuchung zu einer Form psychosozialer Beratung“ (Anerkennungspreis)
  • 2012: Christina Müller „Möglichkeiten und Grenzen ortsgebundener Gesundheitskampagnen“ (Hochschulpreis)
  • 2012: Sonja Doell „Die professionelle Beziehung als soziales Kunstwerk“ (Anerkennungspreis)
  • 2011: Christine Falkenberg "Genese und Motive von Führungskräften ausgewählter sozialer Organisationen für die Inanspruchnahme von Beratungsfirmen" (Hochschulpreis)
  • 2011: Bettina Raab „Langlebige Familienunternehmen – eine Analyse der Erfolgsfaktoren eigentümergeführter Unternehmen“ (Anerkennungspreis)
  • 2010: Johanna Hildebrandt: „Lebenslagen und Lebenswelten alter Menschen. Konsequenzen für die Lebensweltorientierung in der Sozialen Arbeit“
  • 2008: Anette Kranz: „Gender Mainstreaming in der öffentlichen Verwaltung ausgewählter Großstädte: Selbstverständliche Praxis oder Pflichtveranstaltung“
  • 2007: Verena Heinemann: „Partizipation von Kindern in Spielraumplanungsprozessen – Ethische Aspekte professionellen Handelns in der sozialen Arbeit“
  • 2006: Olga Neufeld: „Fromm in der fremden Heimat – Identitätssuche bei russlanddeutschen Baptisten in Folge der Konfrontation mit der Dominanzkultur Deutschland“
  • 2005: Myria Sprenger: „Werkstatt – Begegnung und Bewegung. Räume für kulturelle Erfahrungen und gesellschaftliche Partizipation“
  • 2004: Annette Zimmermann und Jutta-Henriette Mecke: „ Mütterlichkeit in der Generationenperspektive“
  • 2003: Wolfgang Grose: „Wie hälst Du`s mit der Religion? Integration von sozialer Arbeit und christlicher Grundorientierung“
  • 2002: Heidrun Podschies: „Zwischen allen Stühlen“ 
    Ilona Zettl: „Jüdische Sozialarbeit in Deutschland im 20. Jahrhundert“
  • 2001: Carmen Grishaber: „Formen expressiven Verhaltens von Jungen und Mädchen in der Adoleszenz“
  • 1998: Jens Rottacker und Yücel Akdeniz: „Türkische Väter und Söhne in der Bundrepublik Deutschland. Vater-Sohn-Beziehungen und Konsequenzen für die soziale Arbeit“ 
    Carmen Hild: „Die Bedeutung von Ritualen in Übergangsprozessen. Wie Kinder im Kindergartenalter die Trennung ihrer Eltern bewältigen“
  • 1996: Inga Samwer: „Autoaggressive Verhaltensweisen geistig behinderter Menschen“
  • 1994: Christiane Benthin: „Lernort Praxis. Möglichkeiten und Grenzen einer neuen Konzeption der Fortbildung der Erzieherinnen im Bereich Kindertagesstätten“
  • 1992: Ulrike Gürlet „Lebenssituation alleinstehender wohnungsloser Frauen“
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